HR-Prozesse für Diversität und Inklusion: Vier Tipps für bessere Praktiken
Für mehr Diversität sollten HR-Prozesse Soft Skills priorisieren. Für mehr Inklusion sollte der Lebenslauf in den Hintergrund treten.
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Laut dem Barometer von Cegos erklären 82 % der Arbeitnehmer, bereits Diskriminierung oder Diskriminierungsversuche am Arbeitsplatz erlebt zu haben. Gleichzeitig geben 78 % der Recruiter an, dass Diversität die wichtigste Priorität für ihre Einstellungen ist. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine Lücke. Wie können Sie Ihre HR-Prozesse verbessern, um echte Diversität und Inklusion zu fördern?
Tipp 1: Priorisieren Sie Soft Skills über den Lebenslauf
Der klassische Recruiting-Prozess basiert stark auf dem Lebenslauf. Doch dieser spiegelt oft unbewusste Vorurteile wider. Um echte Diversität zu fördern, sollten Sie den Fokus auf Soft Skills legen. Indem Sie Persönlichkeit, Motivation und kognitive Fähigkeiten bewerten, öffnen Sie die Tür für Talente aus unterschiedlichsten Hintergründen. Assessments wie SHAPE von AssessFirst ermöglichen eine objektive Bewertung des Potenzials eines Kandidaten – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Bildungsweg.
Tipp 2: Sensibilisieren Sie Ihre Teams für unbewusste Vorurteile
Unbewusste Vorurteile (Unconscious Bias) beeinflussen Einstellungsentscheidungen stärker, als die meisten denken. Schulungen zu diesem Thema schaffen ein Bewusstsein, das zu faireren Entscheidungen führt. Konkret können Sie: strukturierte Interviews einführen, standardisierte Bewertungskriterien nutzen, Einstellungsentscheidungen im Team treffen und wissenschaftlich validierte Assessment-Tools einsetzen.
Tipp 3: Überprüfen Sie Ihre Stellenanzeigen
Die Formulierung Ihrer Stellenanzeigen beeinflusst direkt die Vielfalt Ihrer Bewerberinnen und Bewerber:
- Verwenden Sie geschlechterneutrale Sprache
- Reduzieren Sie die Anforderungsliste auf das Wesentliche
- Heben Sie Ihre Inklusionsmaßnahmen hervor
- Vermeiden Sie Fachjargon
Denken Sie daran: Geschlechterungleichheiten am Arbeitsplatz beginnen oft schon bei der Stellenanzeige.
Tipp 4: Messen Sie Ihre Fortschritte
Definieren Sie klare KPIs für Diversität und Inklusion:
- Diversität der Bewerbungen
- Diversität der Einstellungen
- Zufriedenheit mit der Inklusionskultur
- Fluktuationsrate nach Diversitätsmerkmalen
Regelmäßige Analysen ermöglichen kontinuierliche Verbesserung. Das Admin-Dashboard von AssessFirst bietet die Möglichkeit, Ihre Diversitäts-KPIs in Echtzeit zu verfolgen.
Fazit
Echte Diversität und Inklusion erfordern konkrete Veränderungen in Ihren Prozessen. Indem Sie Soft Skills priorisieren, unbewusste Vorurteile bekämpfen, Ihre Stellenanzeigen überprüfen und Ihre Fortschritte messen, schaffen Sie eine wirklich inklusive Recruiting-Strategie.


