Talent Management

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Die GEPP/GPEC unterstützt HR bei der Unternehmenstransformation

Die GEPP/GPEC und der Kompetenzrahmen steigern die Beschäftigungsfähigkeit Ihrer Mitarbeitenden. AssessFirst erleichtert die Unternehmenstransformation.

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Für die meisten Arbeitgeber klingt die Gestion des Emplois et des Parcours Professionnels (GEPP) nach einer allzu häufigen administrativen Verpflichtung. Doch in einer VUCA-Welt (volatil, unsicher, komplex und mehrdeutig) stärkt die Aufwertung des Humankapitals die Resilienz – ein Begriff, den man in den letzten 18 Monaten nicht oft genug lesen konnte. Im Jahr 2021 verbindet sich die GEPP/GPEC mit der Zukunft, um die Unternehmenstransformation besser zu begleiten, die für die meisten bereits weit fortgeschritten ist.

Identifizieren und analysieren, um sich auf die Zukunft vorzubereiten

Die GEPP sagt die Zukunft nicht voraus, aber sie macht ein Inventar der Kompetenzen, die erforderlich sind, um ihr zu begegnen. Kurz-, mittel- und langfristig ermöglicht der Ansatz eine Kartierung der im Unternehmen vorhandenen Talentvielfalt, einschließlich Soft Skills. Darüber hinaus erfasst sie die verwendeten Methoden und Tools, von den einfachsten bis zu den komplexesten, um die notwendigen Entwicklungen abzuleiten und die Unternehmensstrategie langfristig zu begleiten. Weit mehr als eine gesetzliche Pflicht für Unternehmen mit mehr als 300 Mitarbeitenden (Sozialzusammenhaltsgesetz von 2005 – Loi Borloo) berührt die GEPP/GPEC tief die menschliche Dimension von Organisationen. Sie schlägt neue Perspektiven des Talentmanagements vor, modelliert den Ablauf von HR-Entscheidungen und trägt zu einer reibungsloseren internen Kommunikation bei. Der von ihr implizierte Kompetenzrahmen optimiert mehrere HR-Aufgaben wie Recruiting, Aufwertung der Mitarbeiterkompetenzen, interne Mobilität und Weiterbildungsprozesse. So antizipiert die GEPP/GPEC den Bedarf an technischen Kompetenzen, Soft Skills und modernsten Technologie-Tools. Kurzum: Dieser Ansatz liegt an der Schnittstelle zwischen dem strategischen Unternehmensprojekt und der Kompetenzentwicklung der Mitarbeitenden. Die GEPP/GPEC ist die Verbündete der HR-Direktoren, die nun zum Kreis der Entscheidungsträger gehören.

Warum man 2025 von GEPP/GPEC sprechen sollte

Die durch die Gesundheitskrise beeinflusste Unternehmenstransformation hat die Karten in einer Vielzahl von Sektoren neu gemischt. Der plötzliche Wandel betraf sogar den operativen Bereich bestimmter Berufe und der ihnen gewidmeten Tools. Angesichts des anhaltenden Klimas der Unsicherheit müssen Unternehmen den Kompetenzbedarf antizipieren, um die Aktivität neu zu organisieren und das Recruiting möglicherweise wieder aufzunehmen. In diesem Kontext hilft die GEPP, das Humankapital mit den Kompetenzen zu bereichern, die zur Verwirklichung der digitalen Transformation in der Zeit nach Covid-19 erforderlich sind.

Wie funktioniert die GPEC?

Ein einziges Steuerungsinstrument auf allen Ebenen des Organigramms, von der HR-Direktion bis zu den Führungskräften vor Ort – die GEPP/GPEC spricht alle an. Durch die gemeinsame Nutzung einer Datenbasis auf einem einzigen digitalen Tool lädt sie alle Beteiligten ein, sich gemeinsam in die Zukunft zu projizieren. Als echte strategische Bereicherung lädt die GEPP/GPEC dazu ein, Entscheidungen auf der Grundlage eines präzisen und relevanten Bildes der Entwicklung von Sektoren und Berufen zu treffen. Künstliche Intelligenz nährt sich von den realen Historiken des Unternehmens und externen Daten, um mithilfe eines Algorithmus Prognosen zu erstellen. Besser informiert, gewinnen Unternehmen an Agilität und können jederzeit auf diese Daten zurückgreifen, um strategische Entscheidungen und HR-Maßnahmen aufeinander abzustimmen. Der Kompetenzrahmen ist ein Verbündeter der Ressourcen, um die Mitarbeitenden besser in ihrer Beschäftigungsfähigkeit zu begleiten und ergänzende Kompetenzen vorzuschlagen. Dies kann sich zum Beispiel in Arbeitsgruppen rund um die am stärksten im Wandel befindlichen Berufe niederschlagen. Dieser Ansatz ermöglicht es, verschiedene Mitarbeitendenprofile in Richtung technischer oder Soft-Skills-Weiterbildungen zu lenken – für bessere Leistung oder für interne Mobilität. Denn es ist ebenso wichtig, Mitarbeitende mit hohem Potenzial zu begleiten wie jene, deren Stelle Gefahr läuft, obsolet zu werden. Die GEPP/GPEC ist eine nützliche Ressource, um die interne Beschäftigungsfähigkeit und die Unternehmenstransformation aufeinander abzustimmen.

Welche Ergebnisse sind von der GEPP/GPEC zu erwarten?

Die GEPP/GPEC bereichert HR-Entscheidungen durch schnelle und konkrete Antworten. Der Kompetenzrahmen optimiert Recruiting- und interne Mobilitätsmaßnahmen und schafft Ressourceneffizienz. Einerseits werden die Weiterbildungsbedarfe nach der Talentbewertung an einem einzigen Ort erfasst. Andererseits sind interne Mobilität und Entwicklungsperspektiven klar, kontextualisiert und den Mitarbeitenden leicht erklärbar. Diese reibungslosere Kommunikation auf allen Ebenen kommt der gesamten Organisation zugute. Statt einer ermüdenden und starren Übung begleitet die GEPP/GPEC die Unternehmenstransformation. Die Antizipation möglicher Entwicklungen auf verschiedenen Ebenen beschleunigt den Einsatz organisatorischer Maßnahmen bei Bedarf. Ihre gute Umsetzung rüstet HR und Führungskräfte, die die Herausforderungen antizipieren müssen, denen das Humankapital des Unternehmens in einer ungewissen Zukunft begegnen wird.

Hier finden Sie unseren neuesten Leitfaden zur GEPP.

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